Warum H1?

H1-Schmierstoffe für Sicherheit bei Lebensmitteln, Pharmaprodukten und Kosmetika

An Schmierstoffe, die in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden, gelten ganz besondere Anforderungen. Hinsichtlich der Unbedenklichkeit der Schmierstoffe dürfen keine Kompromisse eingegangen werden. H1-Schmierstoffe sind Schmieröle und Schmierfette, deren gelegentliche, unbeabsichtigte Berührung mit Lebensmitteln keine Gefährdung für den Menschen darstellt.

Doch H1-Schmierstoffe sind nicht nur dort einzusetzen, wo Lebensmittel, Getränke oder Produkte der Pharma- und Kosmetikindustrie verarbeitet und hergestellt werden, sondern auch bei der Herstellung ihrer Verpackungen. Ein Beispiel: In der Greiferwelle einer Druckmaschine ist die Dichtung einer Lagerung defekt. Beim Druckprozess wird das zu bedruckende Material durch herabtropfenden Schmierstoff verschmutzt. Wird dieses Material zur Herstellung von Verpackungen in der lebensmittelverarbeitenden, Pharma- oder Kosmetikindustrie eingesetzt, ist in diesem Anwendungsfall der Einsatz von H1-Schmierstoffen unbedingt erforderlich, da so eine Gefährdung des Verbrauchers mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.

H1-Schmierstoffe

ELKALUB als erfahrener Partner

Seit vielen Jahren ist die Marke ELKALUB Partner der lebensmittelverarbeitenden als auch der graphischen Industrie. Entsprechend groß ist die Erfahrung mit H1-Schmierstoffen. 2008 haben wir auf der Drupa Heidelberger Druckmaschinen komplett mit H1-zertifizierten Schmierstoffen ausgerüstet. Die ersten zwölf H1-zertifizierten Schmierstoffe von ELKALUB gab es bereits im Jahr 1992. Heute haben knapp 70 ELKALUB-Schmierstoffe das H1-Zertifikat der NSF.

Gefahren erkennen durch HACCP

Ganzseitige Schlagzeilen wie "Tod durch Torte?" oder "Mädchen starb vermutlich an Sahnetorte" beschäftigten 2003 den deutschen Verbraucher. Und natürlich den betroffenen Tortenhersteller. Der Hersteller konnte später durch sein Qualitätssicherungssystem nachweisen, dass der Verzehr der Torte nicht mit dem Tod des Mädchens in Zusammenhang stand.

Für Unternehmen der lebensmittelverarbeitenden Industrie folgt aus dieser Geschichte, wie aus vielen anderen Skandalen der Branche in den vergangenen Jahren, zweierlei: Erstens, dass die Öffentlichkeit äußerst sensibel reagiert, wenn es um die Sicherheit von Lebensmitteln geht. Zweitens, dass in der gesamten Herstellungskette nichts unversucht bleiben darf, Risiken zu eliminieren. Das deutsche Lebensmittelrecht sieht hierzu seit 1998 das HACCP-Konzept vor (Hazard Analysis and Critical Control Points, Deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte). Unter anderem werden im Sinne einer Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) die kritischen Punkte in allen Stufen des Herstellungsprozesses analysiert und bewertet.

Gefahren bannen durch H1

H1-zertifizierte Schmierstoffe werden eingesetzt, um in Unternehmen, die nach HACCP-Konzept herstellen, Risiken durch Verunreinigungen zu eliminieren. Sie werden speziell für diesen unbeabsichtigten Kontakt mit Lebensmitteln entwickelt, da sie im Fall eines Kontaktes mit den Lebensmitteln keinen Schaden beim Verbraucher verursachen.

Sicherheit zählt. 48 % der Befragten Verbraucher sorgen sich um schädliche Zusatzstoffe in ihren Lebensmitteln.
Sicherheit zählt. 48 % der Befragten Verbraucher sorgen sich um schädliche Zusatzstoffe in ihren Lebensmitteln.

Produktbroschüre H1-Schmierstoffe für die graphische Industrie

Erfahren Sie mehr über die Anwendungsbereiche und unsere umfangreiche Auswahl an Schmierstoffen in Formen von Fetten und Ölen.

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